Monate: Februar 2013

Wilhelma im Winter

Die wunderschönen zoologisch-botanischen Gärten der Wilhelma in Stuttgart entfalten mit ihren Pavillions und Gebäuden im maurischen Stil auch im Winter unvergleichliche Reize. Auch bei kälteren Temperaturen kann man ausgedehnte Spaziergänge durch die Anlage unternehmen. Wenn es draußen zu kalt wird, wechselt man einfach in die Tier- oder Gewächshäuser in wärmere Klimazonen. Über Aktuelles und Highlights informiert die Homepage der Wilhelma

2. Photoweekend Duesseldorf

Ein vielversprechende Gesamtprogramm vom Photoweekend Düsseldorf hat mich an diesem Wochenende von der Schwabenmetropole an den Rhein gelockt. Die im Rahmen des Events auch gezeigten Schauen der bekannten Größen Gursky, Tillmans, Dannemann und auch Bryan Adams standen für mich dabei nicht im Mittelpunkt. In Düsseldorf haben sich bereits zum zweiten Mal ungefähr 20 Galerien für Kunst und Fotografie, die großen Museen am Rheinufer, verschiedene Kultureinrichtungen und unterstützende Unternehmen zusammen geschlossen, um Düsseldorf als Metropole der künstlerischen Fotografie, aber auch den Kosmos der Bilderwelten in der aktuellen angewandten Fotografie vorzustellen. Da war es kaum möglich an einem Wochenende alle Ausstellungen zu besuchen. Schließlich muss man auch mal eine Pause einlegen und das Gesehene sacken lassen. Der abwechslungsreiche Bummel durch die sehenswerte Stadt lädt ja auch zum Besuch des einen oder anderen guten Cafe´s oder Restaurants ein, zumal wenn man von einem guten alten Freund begleitet wird. Doch konnte ich an den zwei Tagen immerhin weit über die Hälfte des Programms anschauen. Und das, was ich sehen und erfahren durfte, haben meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern …

Waldleben

Der aufwendig gestaltete Bildband „Waldleben“ des Fotografen Gary Duszynski ist eines der Fotobücher, die ich besonders liebe. Es stellt mit herrlichen Farbaufnahmen und kleineren Textbeiträgen den Stuttgarter Rotwildpark im Westen der Stadt und damit ein wunderschönes Stück Natur vor den Toren der Großstadt kenntnisreich und einfühlsam vor. Das Buch ist 1995 im Alphar Verlag, Leonberg erschienen und heute leider nur noch antiquarisch zu bekommen. Der Autor beschreibt die Geschichte des Glemswaldes als Weidewald und später als Jagdrevier, zeigt mit ausdrucksstarken Bildern die Vielfalt dieses Waldes im jahreszeitlichen Wandel und stellt mächtige Baummonumente, prächtige Waldwiesen und einsame Pfade vor. Auch der damalige Forstdirektor Fritz Öchsler kommt zu Wort und weist in seinem Aufsatz auf die Belastungen und Gefährdungen dieses für die Stadt und ihre Bewohner so bedeutsamen Waldes als Frischluft-und Wasserspeicher und Erholungsrevier hin, verschweigt aber auch nicht seine Sorge, dass durch die zunehmenden Belastungen die Lebensgrundlagen des Waldes zerstört werden könnten. Die Texte bieten wertvolle Informationen zum besseren Verstehen. Das Beste aber sind die tollen Fotos, die ich mir immer wieder mit Freude ansehe. Und …