Ausstellungen, Kultur
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Größtes Museum der Welt -Museums-Pass-Musées-

Immer wieder berichte ich hier auf meinem Blog über die eine oder andere Kulturveranstaltung.

Kunst und Kultur brauchen wir alle, es bereichert unser Leben, gibt uns Impulse und Anregungen und bietet Anlass, darüber nachzudenken wer wir sind, woher wir kommen und wohin der Weg gehen soll.

Die Kunst ist aber auch ein großer Wirtschaftsbereich. Die ausübenden Künstler und alle anderen Kunstproduzenten verdienen ihren Lebensunterhalt im Kulturbetrieb, viele leider oft am Rande der Armut. Kunst und Kultur kostet – und das zu Recht.

Leider können sich aber bei steigenden Lebenshaltungskosten viele Menschen den Theater-, Konzert- oder Museumsbesuch immer weniger leisten.
Gut, dass es für diesen Personenkreis mit minderen Einkommen vielfach noch Ermäßigungen gibt und gut, dass mit kreativer Preispolitik und innovativen Veranstaltungskonzepten weitere Vergünstigungen ermöglicht werden.

Hier ein Beispiel:

Der Eintritt ins Museum und auch viele Führungen sind für mich frei. Ich besitze den „Museums-PASS-Musées“ und damit die Eintrittskarte für über 250 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, – kurzum für das „größte Museum der Welt“, so die Info-Broschüre für den Pass.
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In den letzten Monaten habe einige Museen in der Region besucht. Allein an meinem Wohnort Stuttgart bietet sich mit den großen Museen des Landes Baden-Württemberg: der Staatsgalerie, dem staatlichen Museum für Naturkunde, dem Haus der Geschichte, dem völkerkundlichen Linden-Museum, usw. ein reichhaltiges Programm. Der Pass gewährt aber auch für viele private Museen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten freien Eintritt. In Stuttgart z.B. für das Mercedes-Benz-Museum und das Porsche-Museum, in der Umgebung für die Galerie Stihl Waiblingen und das Schauwerk Sindelfingen.
Der Museumspass gilt aber leider nicht für das städtische Kunstmuseum Stuttgart. Dieses bietet zwar eine Jahreskarte an, hat sich bisher aber nicht wie die Landesmuseen diesem großen trinationalen Museumspass-Verbund angeschlossen.

Für 20014 habe ich mir schon weitere neue Ziele mit dem Museumspass vorgenommen. Gleich im Januar noch die Sasha Waltz-Ausstellung im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, im Februar die Lichtkunstausstellung „Lightopia“ im Vita Design Museum, Weil am Rhein, – auch die berühmten Museen in Basel möchte ich erkunden und vieles mehr.

Das Schöne ist, als Passinhaber werde ich mit einer übersichtlichen Broschüre und via Newsletter über die angeschlossenen Museen, aktuelle Ausstellungsprogramme und Veranstaltungshöhepunkte informiert. So bekomme ich immer neue Anregungen aus den Bereichen Kunst, Alltagskultur, Technik-und Industriegeschichte, Natur und Umwelt, Völkerkunde in den vielen großen und kleinen Museen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Elsass, Lothringen, Franche-Comté, Basel, Aargau, Solothurn und Jura.

Dieses lobenswerte grenzüberschreitende Kultur-Projekt geht zurück auf die Initiative des privaten Vereins Oberrheinischer Museums-Pass aus dem Jahr 1999 und ist außerordentlich erfolgreich. In den ersten Jahren erhielt die private Initiative noch öffentliche Unterstützung. Seit 2004 trägt sich der Museums-PASS-Musées nun finanziell selbst und verkaufte 2012 über 43.000 Pässe.

Der Museumspass kostet derzeit für ein Jahr 82 Euro, beinhaltet freien Eintritt für alle angeschlossenen Museen und weitere Ermäßigungen für Theater, Konzert und Kino bei diversen Partnerorganisationen, z.B. Staatstheater Karlsruhe, Nationaltheater Straßburg.
Man erhält den Pass in allen angeschlossenen Museen oder kann ihn in der Geschäftsstelle des Vereins bestellen:
Viaduktstrasse 12, CH-4002 Basel, oder info@museumspass.com

Weitere Informationen hier: Museumspass

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