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Happy City

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Über das Geheimnis, in der Stadt gut zu leben, hat ein kanadischer Autor jetzt ein interessantes Buch veröffentlicht:

Charles Montgomery, Happy City. Transforming Our Lives Through Urban Design

Darin beschreibt er, wie sich in vielen Teilen der Welt die jahrzehntelang total vom Auto dominierten und autogerecht entwickelten Städte Schritt für Schritt verändern und so wieder ein vielfältigeres und besseres urbanes Leben ermöglichen.

Ein eindrucksvolles Beispiel ist Bogotá, die Hauptstadt Kolumbiens. Dort ist um die Jahrtausendwende ein engagierter kreativer Bürgermeister mit dem Ziel angetreten, seine Stadt lebenswerter zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er konsequent auf neue Stadtautobahnen verzichtet und stattdessen Park-und Grünflächen, Fahrradwege und den öffentlichen Nahverkehr ausgebaut.

Montgomery führt weitere Beispiele dieser Formen der Stadtentwicklung an und zitiert wissenschaftliche Studien, die nachzuweisen versuchen, dass z.B.mit Zunahme der alltäglichen körperlichen Aktivitäten wie Spazieren gehen, Radfahren und Laufen die Gesundheit und vor allem auch die Zufriedenheit der Menschen wächst.

Die Städte Freiburg im Breisgau und Münster in Westfalen, die schon seit Jahrzehnten zu den fahrradfreundlichsten Städten in Deutschland gehören, landen in den Rankings der Städte, in denen man gerne lebt oder leben möchte, auch regelmäßig an der Spitze.

Moderne Stadtplaner machen sich diese Erkenntnisse und Erfahrungen zu eigen und schaffen städteplanerisch die Voraussetzungen, dass sich die Menschen wieder sicher und mit Freude in ihrer Stadt bewegen.

Happy City von Charles Montgomery ist bisher leider nur auf englisch zu haben und in Ausschnitten zusammengefasst hier im englischsprachigen Guardian

hier eine Rezension auf Deutsch

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