Monate: März 2014

40 Jahre Minox 35

Heute möchte ich an eine Fotokamera erinnern, die ich sehr geliebt habe: die Minox 35. Sie wird heuer 40 Jahre alt. Im Jahr 1974 wurde sie auf der Photokina vorgestellt und auf den Markt gebracht. Dieser Winzling von Fotoapparat hat mich von Anfang an fasziniert. Im Format einer Zigarettenschachtel passte die kleinste Kamera für den gängigen Kleinbildfilm in jede Hosen-oder Hemdtasche. Sie war einfach genial konstruiert. Das Gehäuse gerade mal so groß, dass die Filmpatrone und das ausklappbare Objektiv hinein passte. Mit dem 35 mm Color-Minotar 1:2,8 verfügte sie über recht gute Abbildungsleistungen. Auch das Blitzgerät schmiegte sich formgerecht an den Kamerakörper. Sie war die Kamera für jede Gelegenheit, weil man sie problemlos immer bei sich tragen konnte. Es war und ist die kleinste Kamera der Welt für das Kleinbildformat. Bis zur Einführung der elektronischen Kompaktkameras und später der digitalen Kompakten war die Minox 35 mit den zahlreichen Weiterentwicklungen und Modellvarianten sehr beliebt. Ich besaß das erste Modell, die Minox 35 EL und fotografierte seitdem viel lieber mit der kleinen Kompakten als mit meiner recht …

Meine erste Spiegelreflexkamera

Zu Beginn des Studiums lernte ich einige Kommilitonen kennen, mit denen ich mein Hobby, die Fotografie teilte. Gerne gingen wir gemeinsam auf Fotojagd und tauschten unsere Erfahrungen aus. Auch das Selbstentwickeln der Filme und das Vergrößern der Abzüge in einer einfachen, improvisierten Dunkelkammer im Badezimmer machte uns großen Spaß. Während ich zu der Zeit immer noch mit meiner Kodak Instamatic herum lief, glänzten die Fotofreunde mit Spiegelreflexkameras, der eine besaß die zweiäugige Rolleiflex mit dem Filmformat 6×6, der andere eine japanische Kleinbildspiegelreflex, ich meine von Minolta. Nun gut, eine Spiegelreflex wollte ich auch. Also musste ich halt noch mehr jobben gehen, um mir das Geld für eine Gebrauchte zu verdienen. Bei Foto Köster gegenüber vom Hauptbahnhof in Münster/Westfalen habe ich dann eine für mich bezahlbare entdeckt. Es war

Vagabundierende Unruhe – Gruppe SPUR –

Im idyllischen Weinort Durbach am Oberrhein gibt es Großartiges zu entdecken. Ein Freund machte mich auf das „Museum für aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle“ aufmerksam. Als wir auf unserer badischen Museumstour schließlich Durbach erreichten, erwartete ich so etwas wie ein kleines Privatmuseum in einem umgebauten Winzerhaus. – Kaum zu glauben, was wir dann dort antrafen. Im obersten Stockwerk eines für den Ort überdimensionierten Gebäudekomplexes (ursprünglich Rehaklinik, heute Tagungs- und Wellness-Hotel) hat der Unternehmer Rüdiger Hurrle im Jahr 2010 auf 1700 qm ein grossartiges Museum eröffnet, um seine umfangreichen Sammlungen zeitgenössischer Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu Entdecken ist in Durbach moderne Kunst und auch junge Kunst, die inzwischen bereits Geschichte geschrieben hat. Aktuell würdigt das Museum die Gruppe SPUR, die mit ihren revolutionären Ansätzen die Kunstwelt in den späten 60iger aufgemischt hatte. Die Ausstellung „Vagabundierende Unruhe“ vermittelt