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Vallée du Tarn en vélo

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Die erste Etappe unserer Radtour durch Südfrankreich führte uns 120 km von Millau nach Albi durch das wunderschöne Tarntal. Gleich nach dem Start ein Highlight der besonderen Art.

Das gewaltige Viadukt von Millau spannt sich für die Autoroute A75 von Paris zum Mittelmeer weit über das Tal. Von der 5 km entfernten Stadt Millau betrachtet beeindruckt schon die ernorme Weite. Mit 2460 m Spannweite ist sie die längste Schrägseilbrücke der Welt. Die Ausmasse dieser architektonischen Meisterleistung erschliessen sich aber erst richtig aus der Nähe. Beim Unterfahren des Bauwerks erheben sich die mächtigen Turmpfeiler mit einer maximalen Höhe von 343 m aus dem Talgrund.

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Nur wenige Kilometer weiter schmiegt sich Peyre , eines der vielen schönen Dörfer hier, in einer Flussschleife an die steile Felswand. Die Bewohner haben Höhlenwohnungen in die Tuffsteinwände gebaut. Auch die Kirche wurde zum Teil aus dem natürlichen Felsgestein herausgehauen.

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Im weiteren Verlauf wurde es immer romantischer, für Rennradfahrer wie uns ohne Licht am Rad gelegentlich auch recht abenteuerlich, denn die schmale Straße führt durch mehrere völlig unbeleuchtete Tunnels.
Jedes Mal, wenn wir eines dieser schwarzen Löcher heil überstanden hatten und ans Tageslicht gelangt sind, konnten wir wieder unbeschwert die Schönheiten des Tals geniessen.
Steile, bewaldete Hänge, Sturzbäche, vereinzelt Angler am und Kanuten auf dem Fluss und immer wieder ungemein malerische Orte mit langer Geschichte, teilweise wie aus einer anderen Zeit: St-Rome de Tarn, Brousse le Chateau, Ambialet,..

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