Fotografie
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Maison Européenne de la Photographie

Heute kam in Paris doch noch die Sonne zum Vorschein. Also nichts wie raus und ins Marais etwas herumschlendern und anschließend das Europäische Haus der Fotografie besuchen.

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Im Rahmen des Pariser Monats der Fotografie gibt es hier gleich mehrere spannende Ausstellungen zu besichtigen.

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Da ich die Paris Photo Schau im Grand Palais noch nicht ganz verdaut habe, beschränkte ich mich auf 2 der aktuellen Präsentationen.
Marie Dorigny, die Gewinnerin des Fotopreises der Französichen Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (AFD) hat den Focus auf Entwicklungsländer wie Mozambique gelegt. Mit ihrer Arbeit „land grab“ zeigt sie die mühsame Arbeit auf den Feldern und den Alltag in den Dörfern in großformatigen Schwarzweiß Fotos, immer die Menschen im Mittelpunkt – emphatisch und engagiert.

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Während Marie Dorignys Serie der dokumentatorischen Fotografie zuzurechnen ist, experimentiert der Spanier Alberto García-Alix mit

verschiedenen fotografischen Gestaltungsformen. Gemeinsam ist ihnen lediglich die Vorliebe für schwarzweiß. Alberto García-Alix erzählt in der Ausstellung „false horizons“ mit seinen Bildern unterschiedliche Geschichten. Mit den verfremdeten Selbstporträts und den abstrahierten Naturaufnahmen bringt er Bilder aus der Traumwelt zum Ausdruck. Andere grafische Licht/Schatten Aufnahmen wirken fast gezeichnet oder gemalt. Die Architekturaufnahmen wiederum, oder solche, bei denen Gebäude nur vermutet werden, können als kritische Reflexionen gebauter Umwelt gesehen werden.

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Der Besuch in diesem tollen Haus hat sich gelohnt und gerne will ich wieder kommen, weitere Ausstellungen, den gut sortierten Fotobuchläden des Hauses oder Diskussionen und Workshops zur Fotografie besuchen.

Linktipps
Homepage Maison Européenne de la Photographie

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