Fotografie
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Gerda-Taro-Platz

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Viele Male bin ich mit der Bahn schon an diesem kleinen Platz mit dem Namen Gerda Taro an der Ecke Hohenheimer-/Alexanderstrasse in der Stuttgarter City vorbei gefahren. Nun wollte ich ihn auch einmal aus der Nähe anschauen. Im Vorfeld gab es ja um die Neugestaltung des Platzes ziemlichen Ärger im Bezirksbeirat. Der fühlte sich bei der Planung zur Neugestaltung nicht ausreichend einbezogen.

Der Platz mit der unscheinbaren winzigen Grünanlage wurde schon 2008 in Gerda-Taro-Platz umbenannt – nach der in Stuttgart geborenen und im Alter von 27 Jahren im Spanischen Bürgerkrieg umgekommenen Kriegsfotografin Gerda Taro.

Im Jahr 2010 zeigte das Kunstmuseum Stuttgart eine große Retrospektive der lange vergessesenen Fotografin Gerda Taro – Krieg im Fokus, und jetzt ist die Geschichte dieser jungen Frau auf der Rückseite der metallenen Stelen, die ihren Namen tragen, nachzulesen.

Seit November 2014 ist die Umgestaltung abgeschlossen. Ich finde sie gut gelungen, und das Gedenken an die von den Nazis verfolgte Gerda Taro in dieser Form auch angemessen.
Hier die Pressemitteilung der Stadt Stuttgart zur Einweihung des neu gestalteten Gerda-Taro-Platzes

Mehr über Gerda Taro in der ausführlichen Biografie:

imageIrme Schaber, Gerda Taro, Fotoreporterin – Mit Robert Capa im Spanischen Bürgerkrieg, Jonas Verlag, Marburg 2013

Eine ausführliche Besprechung des Buches von Anton Holzer in der Zeitschrift Fotogeschichte 131/2014

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  1. Pingback: Erinnerung an Gerda Taro – Theos Life

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