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Gran Paradiso Nationalpark

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Zwanzig Jahre sind vergangen seit ich das erste Mal im Gran Paradiso Nationalpark war. Damals hatte ich mit meiner Tochter von Valnontey aus im hinteren Cognetal einige unvergessliche Wanderungen unternommen.
Jetzt konnte ich mit meinen Bergsportkameraden wieder diese herrliche Bergregion genießen und wunderbare Touren im benachbarten Valsavarenche und im Val de Rhêmes unternehmen. Das Wetter war herrlich – für die Steinböcke im Park jedoch zu heiß, so dass diese sich in die kälteren Hochlagen über 3.000 m zurückzogen und dadurch leider nicht zu sehen waren. Amüsiert haben uns immer wieder die quirligen Murmeltiere, die tagsüber in ihren kühlen Erdhöhlen blieben, in der Früh und am Abend jedoch auf den bunten Bergwiesen herumtollten.

Das gut ausgearbeitete Tourenprgramm Gran Paradiso sah kleinere Wanderungen zum Einlaufen und zur Akklimatisierung an die Bergwelt vor, wie auch recht anspruchsvolle Anstiege. Für mich gelegentlich auch etwas zu anstrengend, so dass ich auf die Gletschertour und Besteigung des Gran Paradiso Gipfels auf 4061 m Höhe verzichtete und stattdessen die entspannte Panoramawanderung vom Refugio Chabod rüber zum Refugio Emanuelle II wählte, wo wir am Nachmittag die Gipfelstürmer erwarteten und mit ihnen gemeinsam wieder ins Tal zur letzten Übernachtung ins Rifugio Tetras Lyre hinabstiegen.

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Ein Erlebnis der besonderen Art war die unverhoffte Teilnahme an der Bergandacht einer italienischen Kindergruppe vor der faszinierenden Kulisse des Gran Paradiso Gipfels.

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