Fahrrad
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130 Jahre Bianchi-Räder

Bianchi-Oldtimer als Alltagsrad in einer Römer Gasse

Bianchi-Oldtimer als Alltagsrad in einer Römer Gasse

Was im Jahr 1885 in einer kleinen Fahrrad-Manufaktur in Mailand begann, ist in 130 Jahren zu einem weltbekannten Unternehmen herangewachsen, das heute zu einem skandinavischem Konsortium gehört.

Mehr zur Geschichte der Marke auf der Bianchi US-Homepage Bianchi History und in einem 2010 im Delius Klasing Verlag erschienenen, interessant geschriebenen und gut illustrierten Buch von Daniele Marchesini.

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Eine Besonderheit und inzwischen ein Markenzeichen ist die Farbe „Celeste“ – ein ins Grün gehendes Blau. Über die Entstehung der Farbe ranken sich Geschichten und Legenden. Gewiss wurde sie nicht nach der Färbung des Himmels über Mailand kreiert und auch nicht nach der Augenfarbe der vormaligen italienischen Königin. Wie oft war es vielleicht nur Zufall, der etwas Besonderes wie dieses „Celeste“ entstehen ließ. Auf jeden Fall war die Farbwahl eine kluge Entscheidung, denn sie sticht ins Auge und fällt selbst im buntesten Peleton auf.

Bei Radsportenthusiasten hatte und hat die Marke Bianchi immer einen guten Klang. Sie ruft Erinnerungen an große Ereignisse der Radsportgeschichte wach, auch wenn viele der „Helden“ von damals ihre Karriere und ihren Namen durch Dopingaffären beschädigt haben.

Die legendäre italienische Fahrradmarke Bianchi schrieb Radgeschichte. Die italienischen Radfahrerlegenden Gimondi, Coppi und Pantani fuhren Bianchi-Rennräder, und vor 10 Jahren ist auch Jan Ullrich nach dem Ausstieg bei Team Telekom mit Bianchi an den Start gegangen.

Besonders der früh verstorbene Italiener Fausto Coppi feierte seine großen Erfolge mit Bianchi-Rädern und sein Name ist wie kein anderer mit der Marke Bianchi verbunden. In der Bilderstrecke „La Bici di Fausto Coppi 1954“ auf youtube feiert ein Fan den Champion und seine Weltmeister-Rennmaschine von 1954.

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