Fahrrad, Reisen
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Offene Grenzen

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Schengen ist heute aktueller denn je. Es ist  ein positives Symbol für Reisefreiheit, die Abschaffung von Grenzen und für Frieden in Europa. Das Schengen-Abkommen ermöglicht in Europa seit über 30 Jahren Reisen ohne Grenzkontrollen und steht für die Idee der offenen Grenzen.

Mit meinen Radsportkameraden  sind wir bei unserem Ausflug in das Saarland dem Leservorschlag „Kleiner Grenzverkehr“ aus einer alten Ausgabe des TOUR-Magazins (Heft 12/2000) gefolgt, um das Saar-Mosel Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg zu besuchen.

Gestartet sind wir einige Kilometer oberhalb der Saar im kleinen Merziger Stadtteil Mondorf. Von hier gelangten wir rasch hinauf zur französischen Grenze bei Waldwisse und fuhren mit weitem Blick in das Nachbarland über Launstroff – Ritzing – Manderen hinunter nach Apach an der Mosel. Im Tal erreichten wir rasch das Dreiländereck und die Brücke hinüber nach Schengen/Luxemburg.

Direkt an der Mosel hielten wir vor dem Europa-Museum zur Geschichte des Schengener Abkommens an einem Denkmal aus Teilen der Berliner Mauer inne, dachten an  die leidvolle europäische Geschichte und freuten uns über die offenen Grenzen heute.

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Wir folgten dem herrlichen Moselradweg flussabwärts bis Remich und  gönnten uns zu Mittag die  Plât de Jour in einem Restaurant mit Blick auf die Mosel.  Nach der Rast wurde gleich die Brücke überquert. Wieder in Deutschland, ging es weiter über Sinz, Oberleurken hinauf nach Orscholz, wo der herrliche Aussichtspunkt mit dem Naturschauspiel Saarschleife auf uns wartetete.

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Entgegen dem TOUR-Vorschlag fuhren wir nun nicht hinunter zur Saar nach Mettlach, sondern blieben auf der Höhe, wo wir über Tünsdorf und Welligen schließlich Büdingen erreichten,  dort noch einmal eine kräftige Steigung erklimmen mussten, um dann entspannt hinabzurollen zum Ausgangspunkt in Mondorf.

Hoffen wir, dass die Länder Europas trotz aller aktuellen politischen Schwierigkeiten den Willen und die Kraft haben, auch in Zukunft am vereinten Europa und an den offenen Grenzen festzuhalten.

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