Kunst, Natur
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Zum Museum Ritter wandern

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Mit dem Rad fahren wir von Musberg aus meistens die schnelle ehemalige Bahntrasse durchs Siebenmühlental hinunter um nach Waldenbuch und dort ins Museumscafé Ritter zu kommen. Zu Fuß haben wir vor ein paar Wochen an einem herrlichen Spätsommertag einen anderen Weg gewählt.

Aus dem Talgrund in Musberg ging es an der Jugendfarm zunächst steil hinauf in den Wald, wo wir den Weg geradeaus Richtung Steinenbronn wählten. In den Wipfeln rauschte kein Wind, aber ganz nah über den Baumkronen und unseren Köpfen die zur Landung auf dem Stuttgarter Flughafen ansetzenden Flieger. Das übertönte zwar alles und dennoch empfanden wir dieses Spektakel zwischen den Baumwipfeln irgendwie auch ganz unterhaltsam.

Bald aber ließ der Fluglärm nach, und der Weg führte steil hinab zum Klingenbach mit seinem wilden Naturerlebnispfad und schließlich zum idyllisch gelegenen Sulzbachstausee.
Von dort war es dann nur noch ein kurzes Stück hinunter ins Aichtal mit der Straße zwischen Schönaich und Waldenbuch. Diese querten wir an der Oberen Rauhmühle und kamen direkt dahinter auf den Museumsradweg, der sich über fast 40 km von Weil der Stadt bis Nürtingen durch die Täler schlängelt.

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Hier wurden wir von phantastischen Skulpturen draußen überrascht. Ein riesiges Mobile an einem alten Strommasten aus blau gefärbten Fahrrädern stach sofort ins Auge. Fast alle Hundert Meter säumten jetzt Kunstwerke links und rechts den Weg, einmal unauffällig mit Naturmaterialen arrangiert, dann wieder in grellem Farbton, der sich hart am natürlichen Grün und Braun der Bäume brach.

Eine gute Einstimmung auf das Museum Ritter und den Ausklang der schönen Wanderung im Museumscafé.

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