Alle Artikel in: Natur

Überlebenskünstler im Lavagestein

Auch für die an landschaftlichen Reizen reiche Kanareninsel Tenerifa ist das Naturreservat „Malpais de Güímar“ beim kleinen Hafenstädtchen Puertito de Güimar im Südosten der Insel einmalig. Zwischen dem knapp 300 m hohen Vulkankegel Montaña Grande und der Küste erstreckt sich östlich des Ortes eine zauberhafte Lavalandschaft, in der sich in Tausenden von Jahren eine vielfältige, spezialisierte Pflanzenwelt ausgebreitet hat. Der gut ausgebaute Wanderpfad mit mehrsprachigen Informationstafeln führt in ungefähr 2 Stunden durch das wunderbare Naturschutzgebiet und bietet nicht nur herrliche Ausblicke auf das Güímar-Tal und zum Anaga-Gebirge, sondern vermittelt auch einen guten Eindruck über die besondere Flora und Fauna dieser auf den ersten Blick kargen Landschaft. Nach der Rundwanderung kann man an den Badeplätzen im Ort noch ins Meer hüpfen oder in einem der kleinen Lokale rund um den Platz am Hafen guten und preiswerten Fisch geniessen. Weitere Informationen (in Spanisch) und Fotos hier

Goldener Herbst

Das ungewöhnliche milde Herbstwetter lädt gerade dazu ein, hinaus zu gehen und das wunderbare Farbenspiel in der Natur zu bewundern. Es ist ein großes Glück, in der Großstadt zu wohnen und dennoch den Wald quasi direkt vor der Haustür zu haben. Auf unserer Wanderung von Stuttgart-Vaihingen bis hinunter nach Heslach folgten wir dieses Mal ungefähr der Gäubahntrasse, die das Nesenbachtal überquert, dann im weiten Bogen durch den Dachswald führt und schließlich hoch über Heslach im Hasenbergtunnel Richtung Stuttgart West verschwindet. Wir haben zuvor die Bahntrasse verlassen und sind nach Heslach die Elsterstaffel hinunter gestiegen.

Sonntag in den Bergen

Was für ein herrlicher Herbsttag in den Bergen! Schon am frühen Morgen in Innsbruck wahres Kaiserwetter. Nach dem Frühstück wärmen die ersten Sonnenstrahlen auf der Hotelterrasse, dazu die Kraft vom rauschenden Inn. Ein lieber Freund nimmt mich mit hinauf ins Leutaschtal. Bei fast sommerlichen Temperaturen ein Bad im Pool – Wellness pur und immer

Grenzwanderung

Städte waren einst durch Stadtmauern begrenzt. Wo sind heute die Grenzen unserer Stadt? Das herrliche Herbstwetter hat uns hinaus gelockt zu einer kleinen Wanderung entlang der südlichen Stadtgrenze Stuttgarts. Ungefähr dem Tour-Vorschlag Nr.9 aus dem Stuttgarter Grenz-Wanderbüchlein folgend, sind wir bei angenehmen Temperaturen am Bahnhof Vaihingen gestartet und bis Plieningen gewandert. Durch ruhige Wohnstrassen folgten wir zunächst der Bahntrasse gen Süden bis zum Wald, wo bald schon das Hintergrundrauschen die nahe Autobahn erahnen ließ. Hier hielten wir uns

Hohenheimer Gärten

Wir sitzen in der Sonne vor dem Spielhaus im Exotischen Garten, schauen über leuchtende Blumen hinweg und genießen den Blick auf die weitläufige Gartenanlage. Der exotische Garten ist der älteste Teil der große Gartenanlage um das Schloss Hohenheim im Süden Stuttgarts. Vor über 200 Jahren von Herzog Carl Eugen zur Freude und Belustigung seiner Liebsten und späteren Gemahlin Katharina als Fest-und Spielpark begonnen, – später

Im Stadtpark

Ob ich vom Bahnhof komme, auf den Wochenmarkt gehe oder in die Geschäfte im Zentrum, immer bevorzuge ich den Weg durch unseren Stadtpark in Stuttgart-Vaihingen, und gerne verweile ich dort auch. Der Stadtpark ist als Verlängerung des Rosentals Teil eines Grüngürtels der bis ins Zentrum des Stadtbezirks reicht. Er ist

Rotwildpark – 75 Jahre Naturschutz

Seit dem Jahr 1939 besteht das Naturschutzgebiet Rotwildpark. Mit 75 Jahren ist es damit das älteste und gleichfalls auch das größte Naturschutzgebiet in Stuttgart. Das Bärenschlössle ist eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele im Naherholungsgebiet des Rotwildparkes. Dieser idyllische Ort mit der umliegenden Seenlandschaft ist nach einem kleineren Spaziergang von der Bushaltestelle im Schattengrund oder von den Parkplätzen an der Magstadter Strasse sehr bequem zu erreichen. Die ganzjährige Bewirtung trägt auch dazu bei, dass das Bärenschlössle wohl zu allen Jahreszeiten eines der meist besuchtesten Ziele des Parks ist. Das weitläufige Schwarz- und Rotwildpark und der gesamte Glemswald bieten aber weitaus mehr.

Bachwanderung

Nach dem völlig verregneten Sonntag haben wir heute den von unseren Freunden wärmsten ans Herz gelegten historischen Wasserwanderweg „Stiller Bach“ in Weingarten erkundet. Aus der Stadt geht es zunächst eine gute halbe Stunde steil hinauf in den Wald bis zum herrlich gelegenen Freibad Nessenreben, von dort über eine Wiese am Hofgut Nessenreben bis zum Wald. Nach etwa 200m im Wald kommt dann überraschend neben dem fast ebenen Weg recht flott der vor über 800 Jahren von den Mönchen des nahen Klosters kunstvoll angelegte „Stille Bach“ daher – als Teil eines weitverzweigten Kanalsystems und bis heute einzigartig gut erhaltenen Bauwerks intelligenter früher Wasserbewirtschaftung. Wir folgen dem Weg bis zum