Alle Artikel mit dem Schlagwort: Oberbürgermeister

Fritz Kuhn Oberbürgermeister in Stuttgart

Am Montagabend hat der erfahrene Landes- und Bundespolitiker der Grünen, Fritz Kuhn, das anspruchsvolle Amt in der Landeshauptstadt übernommen. Die Oberbürgermeister Klett, Rommel, Schuster habe ich alle erlebt. Fritz Kuhn ist der erste, der meine Stimme bekommen hat. So habe ich es mir mit vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht nehmen lassen, unser neues Stadtoberhaupt vor dem Rathaus herzlich und lautstark willkommen zu heißen. Klar, dass sich die zentralen Wünsche an den neuen Mann auf die Heilung der bitteren Wunde in der Seele unserer Stadt richten und Hunderte ihm mit auf den Weg geben – „Oben bleiben“! Sicher kann der OB bei dem streng inszenierten Protokoll seiner Amtseinführung vor geladenen Gästen kaum den Saal verlassen und spontan zu seinen Bürgern sprechen. Dennoch habe ich ab und an hinauf geschaut zu dem durch Blitzlichtgewitter immer wieder hell erstrahlten Sitzungssaal und mir vorgestellt, dass Fritz Kuhn die Konventionen durchbricht und plötzlich ans Fenster oder auf den Balkon tritt…. Na gut, das geht wohl nicht! Umso schöner ist es heute in der Stuttgarter Zeitung zu lesen, dass er in …

OB Wahlkampf – Kanzlerin Merkel in Stuttgart

Nach dem ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl, bei dem wie erwartet keiner der Bewerberinnen und Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen konnte, ist es nun ein Zweikampf zwischen dem von der CDU unterstützten Unternehmer Sebastian Turner und dem Kandidaten der Grünen, dem Bundestagsabgeordneten Fritz Kuhn. Beide können mit der Unterstützung der Politikprominenz von Bund und Land rechnen. So trat am Freitag Kanzlerin Angela Merkel auf die Bühne vor dem Stuttgarter Rathaus, um bei den Bürgern für Sebastian Turner zu werben. Bei strömenden Regen hatten es der Kandidat Turner wie auch Kanzlerin Merkel recht schwer sich gegen die vielen Trillerpfeifen, Buhrufe und Pfiffe überhaupt Gehör zu verschaffen. Viele wollten ihre Botschaften auch gar nicht hören, sondern deutlich machen, dass sie angesichts der vielen offenen Baustellen in der Stadt und der durch Stuttgart 21 hervorgerufenen Zerrissenheit in der Bevölkerung einen Politikwechsel an der Spitze der Stadt wünschen. Auf dem Stuttgarter Marktplatz trugen die inzwischen bundesweit bekannten schwäbischen Protestbürger ihre Argumente laut, vielfältig und bunt vor –  und mit wenig Respekt vor der Prominenz aus Berlin und den politischen …